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Zn Zink

Ergänzungsfuttermittel für Pferde
Zn Zink
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Zink - ein Spurenelement mit Schönheitsfaktor Das Spurenelement Zink ist bekannt für seine... mehr

Zink - ein Spurenelement mit Schönheitsfaktor

Das Spurenelement Zink ist bekannt für seine überragende Bedeutung im Rahmen der Regeneration der Zellen, des Immunsystems und bei Entgiftungsvorgängen im gesamten Stoffwechsel.

Zinkmängel zeigen sich beim Pferd sehr häufig in Haut- und Hufproblemen, häufig in Juckreiz- und Allergieneigung. Gerade in der Zeit des Fellwechsels können Defizite zu einer allgemeinen Schwächung des Immunsystems und Infektanfälligkeiten führen.

Mauke, Raspe, Kotwasser und Durchfall sowie das gefürchtete Sommerekzem und schlechte Wundheilung können auf eine defizitäre Situation hinweisen. Im Rahmen eines Zinkmangels kann es auch zu Schleimhaut- und Fruchtbarkeitsstörungen kommen. Abmagerung und Appetitlosigkeit sowie Parasitenbefall können ebenso Anzeichen für ein nicht bedarfsgerechte Zinkversorgung sein. Die ist die im übrigen die biochemische Basis für die Aktivierung von Vitamin A und der B-Vitamine.

Der Zinkgehalt in Heu und anderen Grundfuttern ist seit über 10 Jahren deutlich gesunken, so dass eine deutliche Zinksubstitution zumindest im Fellwechsel und bei genetisch disponierten Pferden (Spezialrassen, Ponys) sinnvoll ist.

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Zn Zink

dr.WEYRAUCH Spurenelementzubereitung Zn Zink dient dem raschen Ausgleich von Zinkmangelzuständen bei Pferden.

Für die ausgesprochen gute Verfügbarkeit wurde für dieses hochwertige Produkt rein organisch gebundenes Zink gewählt. Dieses wurde in eine Grundlage ausgesuchter Frucht-, Kräuter- und Gewürzkomponenten eingebettet, um so den Transport des Zinks über die Verdauung durch das Blut bis in die Zelle zu befördern. dr.WEYRAUCH Zink ist auf der Basis langjähriger wissenschaftlicher Arbeit entwickelt worden und wird von modernen Tierärzten und Heilpraktikern gerne empfohlen.

Mit der dr.WEYRAUCH Spurenelementzubereitung Zink werden dem Großpferd mit der Fütterung von ein bis zwei Meßlöffeln (10 bis 30g) pro Tag zusätzliche 150 bis 450 mg Zink in Form von Zink-Aminosäure-Chelat zugeführt. Die bindemittel-, aroma- und zusatzstofffreie Zubereitung ermöglicht eine besonders natürliche, die feine Kräuter-Frucht-Grundlage ohne unwertige Füllstoffe eine vor allem gesicherte Nährstoffaufnahme in das Gewebe. Die Fütterung erfolgt durchgehend (ohne Tagespausen). Nach Operationen, Verletzungen und schwersten Infektionen kann Zink in doppelter Dosierung über eine Woche gefüttert werden, da sich in diesen Situationen der Zinkbedarf um ein Mehrfaches erhöht.

Bei fütterungsbedingtem Sommerekzem richtet sich die Fütterungsmenge nach der Intensität des Juckreizes als Maßstab für den Zinkstatus. Eine konstante, über dreimonatige Fütterung bedingt der Absprache, da eine langfristige Zinksupplementierung Kupfer- und Manganmängel provozieren könnte. Auf eine grundsätzlich bedarfsgerechte Versorgung mit anderen Spurenelementen wie Eisen, Zink, Kupfer und Selen durch eine mineralisierte Fütterung (z.B. dr.WEYRAUCH Nr. 4 Goldwert) sollte geachtet werden, um etwaige Verdrängungsreaktionen zu vermeiden.

Weiterführende Links zu Zn Zink

Zusammensetzung:

getrocknete Kräuter, Hagebuttenfrüchte

Zusatzstoffe/Kg:

Zn 12.000 mg Zink aus (3b606) Aminosäure-Zinkchelat Hydrat

Analytische Bestandteile:

Rohprotein 20%, Rohfett 8,5%, Rohfaser 10%, Rohasche 11%, Natrium 0,1%

Fütterungsempfehlung:

tägl. 10 bis 30g (1 bis 2 Meßlöffel). Bei Bedarf (z.B. Mauke) kann die Zinkzufuhr kurzfristig (bis ca. 4 Wochen verdoppelt werden.

Wegen des erhöhten Spurenelementgehalts bitte nicht mehr als täglich 90g pro Pferd und Tag füttern.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema erhalten Sie im redaktionellen Teil unter Spurenelement Zink.

Zinkmangel beim Pferd erkennen

Äußeres Erscheinungsbild

- schlechter Fellwechsel
- Ausbildung langer Hungerhaare
- Hufprobleme
- stumpfes Fell
- Juckreiz
- Schuppenbildung
- Neigung zur Ausbildung von Ekzemen
- Mauke
- Haarausfall
- verzögerte Wundheilung

Störungen bei der Regeneration der Schleimhäute

- chronische Verdauungsstörungen
durch Schädigung der Darmschleimhaut wie Kotwasser, Durchfall oder Abmagerung
- Verlust des Geschmackssinns (übermäßige Fresslust/Appetitlosigkeit)
- Fruchtbarkeitsstörungen durch Schädigung der Gebärmutterschleimhaut
- chronische Bronchitis durch Schädigung der Lungenschleimhaut

Sonstige mögliche Anzeichen

- Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen
- Schwäche des Immunsystems, Parasitenbefall
- Augenprobleme „Geistersehen“

Hochwertige Zinkchelate sichern die Aufnahme ins Gewebe

Je größer der Zinkmangel, desto leichter ist es, jenen unabhängig von der Bindungsform des Zinks auszugleichen. Je subtiler jedoch der Zinkmangel wird, desto mehr spielt die Verbindung, in der das Zink transportiert wird, eine Rolle (Kirchgessner, Tierernährung). Das wird klar, wenn ein Pferd zwar rein rechnerisch hohe Mengen Zink durch Ergänzungsfutter und Mineralfutter zugeführt bekommt, aber dennoch rein optisch ein Zinkmangel besteht.

Die tatsächliche Aufnahmerate von über zum Beispiel Mineralfutter zugefügtem Zink ist stark abhängig von der Bindungsform. Dabei zählen die preislich günstigen Verbindungen Zinkoxid und Zinksulfat zu den am schlechtesten resorbierbaren Verbindungen. Sie gelangen zwar durchaus ins Blut, ob sie jedoch ins Gewebe aufgenommen werden ist fraglich. Zudem können große Mengen von Zinksulfat die Verdauung (Übelkeit, Durchfall) beeinträchtigen. Besser verfügbar sind Zinkglukonat und Zinkchelat. Aber auch bei den Zink- Aminosäure-Chelaten sind große Unterschiede möglich. Hier spielt vor allem die ph-Beständigkeit im Verdauungstrakt eine große Rolle. Das heißt, die Verbindung sollte bis in die Zellen hinein stabil bleiben, unabhängig vom sauren Magen bis in den basischen Dünndarm. Solche Verbindungen sind zwar wesentlich teuer, die Wirkung ist jedoch gesichert.

Gefahr durch zu hohe Zinkgaben?

Je hochwertiger die Zinkverbindung ist, desto schneller kann auch mit einer kleineren Dosierung ein Mangel ausgeglichen werden. Ein weiterer Vorteil qualitätvoller Zink- Aminosäure-Chelate ist, dass so Verdrängungsreaktionen, insbesondere die Verschiebung des Zink/Mangan-Verhältnisses in Grenzen gehalten werden können. Im Gegensatz dazu kann es durch die Zufütterung hoher Zinkmengen zu einer langfristigen Störung des Mineralstoffgleichgewichts zum Beispiel u.a. einen sekundären Kupfer- oder Manganmangel kommen.

Dr. Susanne Weyrauch - Wiegand 2012

Wissenswertes