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Nr. 4 Goldwert

Ergänzungsfuttermittel für Hunde
Nr. 4 Goldwert
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Spurenelemente für Fell und Haut Man sieht zuerst an Äußerlichkeiten, wie Fellglanz und... mehr

Spurenelemente für Fell und Haut

Man sieht zuerst an Äußerlichkeiten, wie Fellglanz und Hautgesundheit, dass der Hund einen Mangel an bestimmten Nährstoffen hat. Im Allgemeinen liegt ein Mangel an Spurenelementen vor, auf die der Hund als überwiegend Fleischfresser besonders angewiesen ist.

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Getreide, Fett und billige Füllstoffe können diesen Bedarf bei weitem nicht decken. Selbst bei Barfern kann die Fütterung problematisch werden, da weder das Fleisch herkömmlicher Nutztiere noch das Gemüse so hohe Spurenelementwerte aufweist wie beispielsweise noch vor 10 Jahren. Ein weiteres Anzeichen für einen Mangel an Spurenelementen können die Neigung zu Allergien oder Infektanfälligkeit, aber auch Müdigkeit und Leistungsabfall sein.

Jedes Spurenelement hat enorme Bedeutung

Während Zink eine besondere Bedeutung für die Zellregeneration, die Haut- und Fellentwicklung sowie das Immunsystem hat, sind Mangan und Kupfer unentbehrlich für das gesamte Bindegewebe (Unterhautgewebe), besonders aber für den Aufbau von Knorpel- und Knochengewebe. Selen hingegen hat eine große Bedeutung für das Herz und die Muskulatur, die körperlichen Entgiftung über das Enzym Glutathionperoxidase und somit ebenso einen großen Einfluss auf das Immunsystem.

Sekundäre Pflanzenstoffe erhöhen die Vitaminwirkung

Spurenelementmängel gehören heute zu den häufigsten Mangelerscheinungen bei Mensch und Tier. Spurenelemente dienen u.a. der Aktivierung spezieller Vitamine. Zugeführte Vitamine des B-Komplexes wie B1 oder B6 aus der Ernährung können dem Körper nur zugänglich gemacht werden, wenn ausreichend Zink und Mangan als Enzymaktivatoren anwesend sind. So kann es kommen, dass reine Vitamineinnahmen als "nicht spürbar" empfunden werden, obschon ein Mangel besteht, der behoben werden müsste. Sekundäre Pflanzenstoffe aus Kräutern, wie Carotionide, Polyphenole und Flavonoide können die Vitaminwirkung verstärken. Flavonoide haben einen vitaminsparenden Effekt (Schmidt et al. "Leitfaden der Mikronährstoffe", 2004).

In der Ernährung sind es oft die unscheinbaren Nährstoffe, die über Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit oder Unwohlsein, Schwäche und Krankheit entscheiden. Nährstoffe wie Spurenelemente und spezielle Sekundäre Pflanzenstoffe haben einen erheblichen Einfluss auf den Stoffwechsel, die Zellgesundheit, das Immunsystem und die gesamte Regenerationsfähigkeit des Körpers. Ein Fehlen solcher Nährstoffe - obschon der Bedarf im Vergleich zu den übrigen Nährstoffen gering erscheint - führt  zu Problemen im Rahmen der Hautgesundheit und der Haare, Verdauungs- und Leistungsschwächen sowie Bewegungsstörungen wie Verspannungen oder sogar Gelenksproblemen. Immer mehr ins Bewusstsein tritt auch die Erkenntnis, dass Noxen (synthetische Stoffe und Chemikalien wie z.B. Konservierungs- und Bindemittel, Geschmacks- und Konservierungsstoffe) den Stoffwechsel belasten können.

Hochwertige Nährstoffe für rasches Wohlbefinden

Daher zeigt die Einnahme hochwertiger Spurenelemente in Verbindung mit Sekundären Pflanzenstoffen rasch Verbesserungen: Innerlich oft in Wohlbefinden und äußerlich im Hauterscheinungsbild. In manchen Fällen kann auch eine bessere Verdauung und lockere, aktivere Beweglichkeit erwartet werden. Eine kontinuierliche bedarfsgerechte Versorgung mit Spurenelementen kann zu einer Verbesserung vieler chronischer Probleme führen.

Nr. 4 Goldwert ist goldwert

dr.WEYRAUCH Nr. 4 Goldwert ist eine feine Komposition aus hochbioverfügbaren Spurenelementen und ausgesuchten Kräutern als Lieferanten spezieller Sekundärer Pflanzenstoffe. Es ergänzt grundsätzlich sowohl bei herkömmlich gefütterten als auch bei gebarften und sensiblen Hunden die Futterration um wertvolle Nährstoffe, die als Cofaktoren für das reibungslose Funktionieren des Stoffwechsels notwendig sind. Nr. 4 Goldwert Kapseln werden im allgemeinen täglich an den Hund verfüttert. Dabei wird entweder der Kapselinhalt in das Futter eingemischt oder die Kapsel selbst in etwas unwiderstehlich Leckerem (zum Beispiel Kalbsleberwurst) versteckt.

Weiterführende Links zu Nr. 4 Goldwert

Zusammensetzung:

Hagebutten- und Mariendistelfrüchte, getrocknete Kräuter, Curcuma, Enzianwurzel

Zusatzstoffe/Kapsel 500mg:

Zn 6,0 mg Zink (E6) als Zinkglukonat
Mn 2,0 mg Mangan (E5) als Manganglukonat
Fe 1,5 mg Eisen (E1) als Eisen-II-sulfat
Cu 0,42 mg Kupfer (E4) als Kupferglukonat
Se 0,013 mg Selen (E3b8.10) als Selenhefe
natürliches Vitamin E 5 mg

Zusatzstoffe pro Kilogramm:

Zn 12.000 mg Zink (E6) als Zinkglukonat
Mn   4.000 mg Mangan (E5) als Manganglukonat
Fe   3.000 mg Eisen (E1) als Eisen-II-sulfat
Cu      840 mg Kupfer (E4) als Kupferglukonat
Se        26 mg Slen (E3b8.10) als Selenhefe
natürliches Vitamin E 10.000 mg

Analytische Bestandteile:

Rohprotein 19%, Rohfett 8%, Rohfaser 19%, Rohasche 11%, Natrium 0%

Fütterungsempfehlung:

1 Kapsel für einen ca. 5 bis 15 kg schweren Hund (3 mal pro Woche)

1 Kapseln für einen Hund ab 15 kg pro Tag
2 Kapseln für einen Hund ab 30 kg pro Tag
4 Kapseln für einen Hund ab 60 kg pro Tag

Wegen des erhöhten Spurenelementgehalts bitte nicht mehr als täglich 4 Kapseln je 15 kg Hund und Tag füttern.

Die Bedarfswerte für Hunde an Spurenelementen sind wissenschaftlichen Forschungsergebnissen zu Folge sehr hoch angesetzt. Unsere Erfahrung mit Nr. 4 Goldwert hat aber gezeigt, dass die Resorption dank der feinen Rezeptur zu nahezu 100% gesichert ist. Blutbilder gaben uns recht. So ist eine Verringerung der täglichen Zufuhr an Nr. 4 Goldwert in den meisten Fällen unproblematisch. Bei schweren Nährstoffmängeln und in der Trächtigkeit kann die Dosierung jedoch durchaus verdoppelt werden.

Ein paar Grundlagen zur Hundefütterung

(Quelle Meyer, Zentek, Ernährung des Hundes, Parey 2001)

Derzeit häufen sich in der Hundehaltung viele ernährungsbedingte Probleme wie Allergien, Ekzem, Bewegungsstörungen, Überaktivität oder andere psychische Probleme.

Wertungsfrei kann man davon ausgehen, dass bereits vom Tierarzt im Welpenalter Fertigfutter empfohlen wird. Ein Blick in die Zusammensetzung vieler Fertigfutter lässt uns über den hohen Getreideanteil erstaunen. Daher ist es sehr interessant, die Grundlagen der Hundefütterung genau unter die Lupe zu nehmen.

Die erste Ernährung

Der Hund stammt vom Wolf ab und ist daher primär ein Fleischfresser.  Dadurch verträgt er auch große Mengen an Fett. Die Ernährung des Welpen beginnt mit der fett- und eiweißreichen, jedoch milchzuckerarmen Muttermilch. Rund 30 Prozent des Energiebedarfs des Welpen werden durch Protein, 60 Prozent durch Fett und nur 10 Prozent durch Kohlenhydrate gedeckt. Im vergleich zur Kuhmilch ist der Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren sehr hoch und der Gehalt an Lysin sehr gering. Die Hundemilch ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wobei sich die Fettsäurenzusammensetzung nach der Aufnahme richtet. Die Spurenelementgehalte der Hundemilch sind auffallend hoch (Verhältnis von Zink zu Kupfer 3:1). Den Laktationsgipfel erreicht die Hündin in der 3. bis 4. Laktationswoche. 

Stärke für Welpen nicht artgerecht

Saugwelpen sind nicht ausreichend mit Enzymen ausgestattet, um Stärke im geforderten Maße aufzuschließen. Daher sollten getreidehaltiger Produkte so spät wie möglich gefüttert werden. Besser sind Hackfleisch als erste Mahlzeit nach der Milch.

Der Wolf im Hund

Das scharfe Gebiss des Hundes dient dem Ergreifen von Beute, Zerreißen und Abscheren von Nahrungsteilen. Der Magen des Hundes ist extrem dehnbar. Das lässt auf zufällige Nahrungsaufnahme schließen. Das lässt sich durch seine wölfischen Vorfahren gut begründen.

Wolfsrudel sind bei der Jagd auf Großwild nur zu 10 Prozent erfolgreich. Das kann dazu führen, dass sich Wölfe tage- oder sogar wochenlang nicht richtig sattfressen. In härteren Zeiten ernähren sich Wölfe mit Kaninchen, Hasen, Vögeln oder Mäusen. Laut dem Hundetrainer Martin Rütter kommen die aber auch nicht jeden Abend um 18 Uhr vorbei.

Besonderheiten in der Verdauung

Bei sauren pH-Werten von 2 bis 3 kann die Magenverdauung bis zu 20 Stunden betragen. Die Dünndarmverdauung entspricht weitestgehend der von Mensch oder Pferd. Der Dickdarm des Hundes ist hingegen kurz und mit sehr verschiedenen speziellen Bakterienkulturen besiedelt, die ihr Darmmilieu z.B. mit Hilfe schwefelhaltiger Stoffwechselprodukte selbst gestalten. Milchzucker und bestimmte Stärkearten können das Bakteriengleichgewicht aus dem Lot bringen. Einseitige eiweiß- oder bindegewebsreichen Futterrationen können ebenso Fehlgärungen provozieren. Es kann zu Durchfall kommen.

Fleisch, Fett, Faser

Fett kann in der Hundefütterung diätetisch eingesetzt werden, da es die Gärungsvorgänge in der Darmflora dämpft und sich so positiv auf die Verdauung des Hundes auswirkt. Leicht fermentierbare Faserstoffe wie Pektine und Oligosaccharide wirken verdauungsstabilisierend. Wir finden diese Fasern in Rübenschnitzeln, Möhren oder Sellerie. Auch Obst (Äpfel, Birnen, Bananen) und Kräutern (Koriander, Anis, Fenchel, Kümmel), die der Wolf in der Wildnis finden würde, sind für den Hund geeignet und gut verdaulich. Haferkleie erhöht den Füllungsdruck im Dickdarm und kann zur Regulierung der Darmtätigkeit eingesetzt werden.

Der Speiseplan des Hundes

Aller Unkenrufe zum Trotz sollte man dem Hund eine gemischte, vielfältige Kost anbieten. Dabei steht Fleisch an erster Stelle. Wenn nicht finanzielle Gründe dagegen sprechen, sollte der Hund auch Muskelfleisch und Innereien erhalten, die er in der Natur bevorzugen würde. Neben einer ausgewogenen Zusammensetzung der Aminosäuren finden wir hier eine große Konzentration wichtiger Spurenelemente wie Eisen und Zink. Zuviel Bindegewebe aus Schlachtabfällen (üblich in der industriellen Hundeernährung) ist vom Aminosäurespektrum her einseitig und ungünstig für die Darmflora. Aufgrund der Toleranz des Hundes gegenüber Fetten (ohne Probleme 10 Gramm je Kilo Körpermasse pro Tag, also 100 Gramm für einen 10 Kilogramm schweren Hunde täglich) und gemäß der Zusammensetzung der Muttermilch verträgt der Hund hohe Fettgehalte. Es spricht nichts dagegen, den Hund mit einem gewissen Anteil an Ölen und Fett zu versorgen. Omega-3-fettsäurehaltige Öle wie z.B. Lein- oder Hanföl wirken positiv auf Entzündungsgeschehen und könnten etwaige Nachteile durch die Fleischfütterung aufheben, um langfristig Gelenkserkrankungen vorzubeugen. Gekochtes oder rohes Gemüse wie Karotten, Sellerie oder Rote Beete liefern leicht fermentierbare Rohfaser, wichtige Vitamine und Spurenelemente.

Fisch, Vogel und Ei

Manche Hunde lieben Fisch. Nichts spricht gegen die Verfütterung von gedünstetem frischem Fisch wie Thunfisch oder Kabeljau. Allerdings sollte der Fisch entgrätet sein. Als kleine Alternative kann auch Thunfisch aus der Dose oder die nährsstoffreiche Dorschleber verfüttert werden. Fisch enthält hohe Spurenelementgehalte (insbesondere Jod) und hohe Gehalte an Omega-3-Fettsäuren. Der Gehalt an Vitamin D ist im Fisch sehr hoch. Vitamin D muss der Hund aufnehmen, da ihm die Fähigkeit fehlt, es mit Hilfe von Sonnenstrahlung in der Haut zu bilden.

Gekochtes Huhn mit Reis gilt als das leicht verdauliche Diätessen für ältere Hunde, Hunde in der Rekonvaleszenz und bei Verdauungsproblemen. Fast jeder Hund genießt diese Kombination gerne als feine Mahlzeit mit einem Schuss kaltgepresstem Kürbiskernöl. Selbstverständlich lieben Hunde auch Pute, Tauben oder Wachteln, selbstverständlich austgebeint.

Eier sind voller wichtiger Nährstoffe, insbesondere hochwertiger Aminosäuren, Lecithin und vor allem reich an Zink. Daneben sind Eier leicht verdaulich und werden von Hunden gerne gefressen.

Kräuter sind ein wichtiger Bestandteil der Hundeernährung. Sie sind Faserlieferanten und enthalten wertvolle Sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ und krebsvorbeugend wirken. Daneben wirken viele Kräuter verdauungsfördernd und leberstimulierend.

Kohlenhydrate sind nicht arttypisch

Zu den kohlenhydrathaltigen Futtermitteln gehören stärkereicher Weizen, Gerste, Roggen, Mais und deren Verarbeitungsprodukte wie Nudeln oder Flocken aller Art. Kohlenhydrate spielen in der Ernährung des Wolfes eine untergeordnete Rolle. Der Wolf frisst sicher alles, aber die Entwicklung des Getreides hat erst nach der Entwicklung des Wolfes eingesetzt, auf deutsch, der Wolf war vor dem Getreide da.

Mit der Domestikation wurden Hunde auch zu harter Arbeit als Jagd-, Hüte-, Renn- oder Schlittenhund herangezogen. Auch das Anspannen vor einen Wagen (z.B. Milchwagen) blieb vielen größeren Hunden nicht erspart. Verbunden mit der starken Arbeitsleistung macht die Verfütterung von stärkehaltigen Futtermitteln Sinn. Stickstoffarm entlasten Kohlenhydrate den Hundestoffwechsel von zu großen Anflutungen von Harnstoff aus eiweißreicher Kost. Allerdings reagieren viele Hunde auf das Getreideeiweiß allergisch. Ebenso können große Stärkeanflutungen oder unaufgeschlossenes Getreide die Durchfallneigung erhöhen (siehe oben).

Hunde mit einem geringen Energiebedarf sollten mit wenigen Kohlenhydraten gefüttert werden, da zunächst der Grundbedarf an Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren, Faserstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen gedeckt werden muss. Erst wenn ein tatsächlicher zusätzlicher Energiebedarf besteht, sollte der Anteil an stärkehaltigen Futterkomponenten angehoben werden. Das Getreide muss aufgeschlossen, also als Flocke zubereitet oder mindestens gekocht werden. Rohes Getreide für Hunde ist nicht akzeptabel.

Essen vom Tisch

Die Frage lautet hier: Was haben sich Frauchen oder Herrchen denn gekocht? Wer scharf angebratenes, gewürztes Fleisch mit Bratkartoffeln isst, muss sich nicht wundern, wenn es sowohl ihm, als auch dem Hund langfristig nicht so gut geht. Sich den Rest seines Rumsteaks oder Hasenrückens als „Dogpack“ einpacken zu lassen, es zuhause abzuwaschen und dann beispielsweise mit etwas Sesamöl anzugießen, kann dem Hund nicht schaden. Wer Panikattacken bekommt, bei dem Gedanken, der Hund könnte zuviel Salz erhalten am Tisch, sollte bitte bei dem diversen Leckerlie-Angebot für Hunde, Hundewurst etc. mit der eigenen Zunge testen! Abgesehen davon haben Hunde einen gewissen Salzbedarf.

Bevor man wahllos der Werbung glaubt, sollte man die Zusammensetzung der Fertigfutterverpackungen genauer anschauen. Der Gesetzgeber verpflichtet den Hersteller von Hundefutter, die Inhaltsstoffe, beginnend mit der prozentual am meisten eingesetzten Komponente, der Reihe nach aufzulisten. Wenn das Futter mit verschiedenen Getreidekomponenten beginnt oder hochwertige Rohstoffe fehlen, sollten Sie nachdenklich werden. Mehr Vertrauen kann man den Herstellern schenken, die sich die Mühe machen, sehr viele einzelne, sinnvolle Komponenten zusammenzumischen, dabei auf eine hohe Spurenelementversorgung achten und genügend Fleischanteile im Futter anbieten.

Dr. Susanne Weyrauch- Wiegand 2012

Wissenswertes